Angespielt – Fresko

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Bildquelle: Queen Games

Das Fresko in der Kathedrale ist über die Jahre etwas heruntergekommen, daher engagiert der Bischof zwei bis vier große Künstler. Ich spreche natürlich von uns. Zusammen mit unseren Gehilfen machen wir uns auf, Geld zu verdienen, Farben zu kaufen und dem Gemälde zu seiner alten Pracht zu verhelfen.

Das wäre ja alles kein Problem, nur müssten wir dazu blöderweise früh aufstehen, und das verträgt sich schlecht mit dem Künstlerleben.

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Angespielt – Willkommen im Dungeon

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Bildquelle: Heidelberger Spieleverlag

Willkommen im Dungeon fällt in die Kategorie Microgame. Das heißt, es wurde versucht, möglichst viel Spielspaß mit möglichst wenig Material und einer kurzen Dauer zu einem kleinen Preis in eine kleine Schachtel zu packen.

Spoiler: Mission erfolgreich. 😉 Weiterlesen

Barbaria 2.2 – Regeln und PnP

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Natürlich bastle ich weiter wie verrückt an meinen Barbaren. Neben neuen Bildern, einem neuen – hoffentlich verbesserten – Kartenlayout und anderen Äußerlichkeiten habe ich mich vor allem dem Spiel selbst gewidmet. Ich habe die Anzahl der Kartenstapel reduziert, die Spielzeit auf weit unter 30 Minuten gedrückt, die Siegbedingung fairer gestaltet… kurzum, eine Rundum-Überholung.

Wer die aktuelle Version ausprobieren möchte, findet hier englische Spielregeln. Die englische Sprache ist angenehm platzsparend, das passt auf sechs 13x18cm Seiten, und ich konnte sogar ein paar Bildchen und ein „About the Author“ reinquetschen. Hier gibt’s die Spielkarten, 9 Karten pro Seite, immer abwechselnd Vorder- und Rückseiten. Das muss nur ausgedruckt, geschnibbelt, eingetütet und um je zwei rote, gelbe und blaue Würfel ergänzt werden. Weiterlesen

Angespielt – Las Vegas

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Bildquelle: BGG

Las Vegas ist ein schnelles Würfelspiel mit niedriger Einstiegshürde. Es fällt für mich in die Kategorie „Filler“: Es lässt sich vorneweg, hintendran oder dazwischen reinpopeln, ist einfach zu erklären und braucht nicht allzu viel Zeit, Material oder Gehirnschmalz.

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Barbaren – Stilsuche

Ich bin seit ein paar Wochen dabei, meine Karten nochmal aufzuräumen. Und dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie wahnsinnig inkonsistent mein Malstil ist. Ich werde mich wohl oder übel nochmal hinsetzen müssen und einheitliche Motive malen. Denn wenn ich so weitermache wie bisher, muss ich am Ende vermutlich mehrere verschiedene Spiele machen.

Die spannende Frage ist nun: in welche Richtung gehe ich am besten für mein aktuelles Spiel? Fühlt euch eingeladen, mir hilfreich zur Seite zu stehen.

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Angespielt – Spartacus

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Bildquelle: Heidelberger Spieleverlag

Gleich vorneweg: Ich halte die Serie, auf der das Spiel basiert, für ekelhaften Schmutz. Eine Mischung aus bluttriefendem Gewaltporno und möglichst viel Nacktheit, gekleidet in eine dämliche Rahmenhandlung mit fürchterlichen Schauspielern. Unterste Schublade.

Was für eine Serie gilt, muss aber nicht für ein Lizenzbrettspiel gelten. Kampfstern Galactica halte ich zum Beispiel auch eher für Käse, das Brettspiel dazu gilt aber gemeinhin als einer der besten Einträge der Kategorie „Koop mit Verräter“ aller Zeiten.

Und das Setting der Serie funktioniert als Grundlage für ein Brettspiel einfach wunderbar: Wir leiten eine dekadente römische Familie, intrigieren gegeneinander, streben nach Gold und Ruhm und lassen unsere Gladiatoren gegeneinander antreten. Das hört sich für mich großartig an. Sowas will ich gerne spielen. Weiterlesen