Hurra! Ein Interview!

Aus irgendwelchen ominösen Gründen hat man mich online gefunden, für einen gestandenen hauptberuflichen Spieleautoren gehalten und interviewt. 😉

Grund dafür ist die Ausstellung Im Spielrausch im MAKK, dem Museum für angewandte Kunst in Köln.

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Ich hätte ein paar mal woanders die Entertaste gedrückt, ansonsten stehe ich zu meinen Aussagen. Es war nicht ganz einfach, die Fragen zufriedenstellend zu beantworten, weil das, was ein Autor so treibt, nicht so ganz deckungsgleich mit einem normalen „Beruf“ ist.

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Angespielt – Black Spy

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Bildquelle: Abacusspiele

Ich spiele eine blaue 2 aus, das wird schon passen, wir haben alle noch acht Karten auf der Hand, da geht schon irgendwer drüber.

Hmmm, eine rote 2… Na gut, das geht natürlich auch, macht ja nix, der nächste…

Eine schwarze 7? Du hast weder blau noch eine 2?

Na gut, noch ist nicht alles verloren, einer kommt ja noch, der hat bestimmt eine rote Karte… Was?!? Noch eine schwarze 7?

Ich habe gerade 20 Punkte mit einer 2 gemacht? Ihr seid doch schlechte Menschen!

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Angespielt – Der Pate

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Bildquelle: BGG

Leave the gun illustrations. Bring the cannoli miniatures!

Eric M. Lang hat es wieder getan, „Dudes on a map“, diesmal mit Gangstern. Vergleiche mit Blood Rage werden bemüht, wo immer ich hinschaue. Die passen aber diesmal so gar nicht, Der Pate ist in erster Linie ein Worker Placement Spiel.

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Die Wutbürger und das Kennerspiel des Jahres

Jedes Jahr schäumen die Gemüter, nachdem die Jury ihre Entscheidung verkündet hat.

Letztes Jahr war es eine Frechheit, ein Spiel namens Codenames zu prämieren, das sicher die eine oder andere Familie überfordern kann. Noch schlimmer im Kennerbereich, wie kann ein schönes, aber irgendwie auch herkömmliches Spiel wie Isle of Skye gegen die so unglaublich „innovativen“ Spielkonzepte von Pandemic Legacy und Time Stories gewinnen? Das muss doch Schiebung gewesen sein, jawoll!

Dieses Jahr kam wieder eine ganze Menge zusammen. Es ist ein bunter Cocktail aus Fallstricken, zum Beispiel, dass…

  • …der David Schwerkraftverlag mit gleich zwei nominierten Titeln gegen den Goliath Kosmos stand.
  • …der Preis immer noch „Kennerspiel“ heißt, uns Vielspieler aber überhaupt nicht ansprechen will, geschweige denn in die Entscheidung mit einbezieht.
  • …der Preis „Spiel des Jahres“ heißt, aber eigentlich gar nicht unbedingt das beste, schönste oder beliebteste Spiel auszeichnen will, sondern dasjenige, das „möglichst vielen Menschen das Kulturgut Spiel nahebringt“ (Quelle).
  • …ein „Einmalspiel“ Preisträger wurde, und das in Zeiten des Klimawandels.
  • …ein absolutes Hypespiel nominiert wurde, aber nicht gewonnen hat.
  • …ein eher einfaches Spiel zusammen mit einem komplexen Expertenspiel in einer Kategorie landete.

Ja, es ist nicht immer einfach, die Entscheidungen der Jury nachzuvollziehen. Ja, ich hätte vermutlich auch anders entschieden. Wer mit seinem Herzen dabei ist, darf natürlich ein bisschen enttäuscht sein. Aber beleidigend und ausfallend werden, Verschwörungstheorien aufstellen, wildes Wutbürgern? Muss das wirklich sein?


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Angespielt – 5 Minute Dungeon

 

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Cover, Bildquelle: BGG

Ein weiterer Eintrag in der Kategorie Dungeon Crawler in kurz. Ein bisschen ärgert es mich ja schon, wie viele dieser Titel gerade aus dem Boden geschossen kommen, und natürlich alle, bevor meine Version im Herbst erscheint… Meine schöne Zielgruppe! 😉

In 5-Minute Dungeon, nach erfolgreichem Kickstarter nun auf deutsch erschienen bei Kosmos, spielen wir gnadenlos auf Zeit. Wir feuern Karten in die Mitte, um in 5 Minuten einen Stapel Hindernisse und natürlich einen dicken Endboss aus dem Weg zu räumen.

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welcome to boardgame design… you suck.

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Die Brettspielbranche verzeichnet in den letzten Jahren ein enormes Wachstum. Auf der Spielemesse Essen erscheinen jedes Jahr Titel in vierstelliger Anzahl, auf Kickstarter laufen zu jedem Zeitpunkt hunderte Kampagnen für kleine oder große Ideen, und mit ähnlicher Geschwindigkeit nimmt die Anzahl der Kleinverlage und Jungautoren zu. Als einer davon sammle ich in diesem Artikel meine (bearbeiteten) Antworten aus diversen Foren und Facebookgruppen.

Meine Beiträge sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, und sind manchmal vielleicht ein bisschen fies formuliert. Als Stilmittel ist das natürlich Absicht, aber ganz so böse ist es auch wieder nicht nicht gemeint. Und alles geschriebene betrifft mich selbst natürlich genauso.

  • Bisheriger Inhalt
  • Was taugt meine Idee?
  • Muss ich meine Spielidee schützen?
  • Wie finde ich einen Verlag?
  • Was bringt mir ein Spieleverlag?
  • Warum hat der Verlag mein Spiel abgelehnt?
  • Selbst veröffentlichen?
  • Weiterführende Links

Dies ist ein lebendiger Artikel, ich werde immer wieder darin herumschmieren.

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Angespielt – Räuber der Nordsee

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Bildquelle: BGG

In der letzten Spielbox wurden ungefähr drölf Spiele zum Thema Wikinger rezensiert, ich nehme an, das haben die mit Absicht gemacht. Mir reicht ein einzelner Titel, und die Wahl fiel auf Räuber der Nordsee von Shem Phillips. Warum?

  • die Nominierung zum Kennerspiel des Jahres
  • Große, klappernde Metallmünzen!
  • die meiner Meinung nach hübscheste Aufmachung unter den sieben Titeln
  • eine innovative Variation des klassischen Worker Placement
  • eine Spieldauer von ungefähr einer Stunde

Tut mir leid, Uwe Rosenberg, aber ich habe Angst vor deinem Fest für Odin. Weiterlesen