Königsmacher 2.0 – Überblick

Nachdem sich Die Königsmacher unter die Finalisten des Hippodice-Autorenwettbewerbs schummeln konnte, obwohl der Prototyp noch nicht so recht funktionierte, und gar einen Verlagsredakteur in der Jury begeistern konnte, habe ich wieder begonnen, daran zu arbeiten. Die Grundidee war toll, an der Ausführung hapert’s noch. 🙂

Kurzübersicht/Daten

Die Königsmacher ist ein mittelalterliches Strategiespiel um Burgen, Ritter und Soldaten. Ihr kontrolliert aber nicht nur eine der drei Parteien, wie man das vielleicht erwarten würde, und seid auch nicht allzu sehr an ihren „Siegchancen“ auf dem Brett interessiert. Stattdessen steht ihr allen drei Farben als “graue Eminenzen” zur Seite und beeinflusst sie, um eure egoistischen Ziele in Form von geheimen Aufträgen zu erfüllen.

Der Name „Königsmacher“ (siehe diesen Artikel vom Brettspiellabor) ist nicht zufällig gewählt: Eine der Kernideen des Spiels ist, dass man immer wieder Aktionen ausführen muss, die einem selbst gar nichts bringen und unter Umständen gar den Mitspielern helfen. Oder dass man zwar eigene Pläne verfolgen kann, aber dennoch ein Mitspieler profitiert, weil er einen ähnlichen Auftrag gezogen hat.

Es soll ungefähr 45-60 Minuten dauern und ist für 2-4 Spieler ab 12 ausgerichtet. Drei sind super, ab 5 würden die Wartezeiten etwas arg hoch.

Material:

  • Spielplan,
  • 3 Aktionswürfel (einer pro Farbe, mit den Gesichtern der Adligen)
  • drei Völker (je 3 Adlige Spielmarker, 13 Soldatenklötzchen, 4 Burgwürfel),
  • ca. 60 geheime Aufträge (je 20 in drei Phasen) Weiterlesen
Advertisements

Angespielt – Orleans

orleans
Das Beutelvolk erwartet uns.

Gestern bin ich endlich dazu gekommen, Orléans (2014) aus der Nähe anzuschauen. Ein Kennerspiel, das sich nicht so recht kategorisieren lässt, da ist irgendwie alles drin: Bag Building für Worker Placement für Fortschritt auf diversen Leisten und Rumlaufen, Waren sammeln und Häuser bauen auf der Karte, und das alles für Siegpunkte. Irgendwie sowas.

Orléans ist von oben bis unten vollgestopft mit Regeln, Material und Mechanismen, daher wird der erste Teil etwas länger als üblich, wie ihr gleich feststellen werdet. Weiterlesen

Eine Wagenladung Ritter

Ich habe mir mal die Zeit genommen, die Ritterkarten für mein allererstes Spiel etwas „aufzupimpen“. Die alten Versionen, von denen man einige auf der Seite finden kann, die ich für das Spiel gebastelt habe, sind dann doch etwas altbacken.

Dafür musste ich erstmal laienhaft goldene, silberne und bronzene abgerundete Rechtecke basteln und die Portraits der Ritter da reinpopeln.

Die ersten zwei Bögen zeigen die vorgefertigten „Familien“ A-F. Je ein Herzog, Baron und Junker, die halbwegs zueinander passen, so dass die Spieler einfach loslegen können.

Es gibt aber auch zwei andere Variationen, sich seine Familie zusammen zu stellen, den Draft (ein Auswahlverfahren) und den Zufall (einfach Karten ziehen und schauen, was man so kriegt).NeunRitter Weiterlesen

Die Königsmacher – Fertiges Spiel

Na gut, ein paar hundert Testspiele stehen noch aus, und irgendwann muss ich die Intrigenkarten pergamentiger gestalten, aber ansonsten bin ich schonmal voll stolz auf diesen fertigen Prototyp.DSC_0141

 

Das Spiel

Die Königsmacher ist ein mittelalterliches Strategie- und Intrigenspiel mit Burgen, Rittern und Soldaten.

Ihr kontrolliert aber nicht nur eine der Parteien, wie man das vielleicht erwarten würde, sondern alle. Ihr steht den drei Farben als „Berater“ zur Seite und beeinflusst sie, um eure eigenen geheimen Ziele zu erreichen.

Spielablauf: Jeder Spieler hält stets drei Ziele auf der Hand. Ihr werft in jeder Runde drei Aktionswürfel, die bestimmen, welche Adligen euch gerade hörig sind. Diese führen dann Aktionen aus, im Idealfall solche, die auf eure Ziele hinarbeiten. Und falls das noch nicht ausreicht, könnt ihr Intrigenkarten für starke Einmaleffekte ausspielen.

Ist ein Ziel erreicht, gibt es Siegespunkte als Belohnung, und ihr zieht ein neues Ziel nach. Dabei kann und wird es passieren, dass ihr die Seiten wechseln müsst.

Die vollständigen Regeln findet ihr hier, mit unzähligen Beispielen und Anmerkungen.

Weiterlesen

Die Königsmacher – Spielbrett (Teil 4)

Und nochmal von vorne, weil’s so Spaß macht.

Ich habe endlich den Entschluss gefasst, alle Elemente getrennt zu zeichnen, so dass ich das Spielfeld am PC ohne Probleme anpassen kann. So entstehen jetzt nach und nach die einzelnen Dinge, die ich auf meiner Karte haben will, und ich baue sie in einer zig MB großen Datei zusammen.

So weit bin ich inzwischen:

karte_intrigen_mit_zeug

Es fehlen natürlich noch alle möglichen Details, und ich werde das noch fröhlich umarrangieren….

Weiterlesen

Die Königsmacher – Spielbrett (Teil 3)

Nachdem ich heute zum Glück weder Backsteinen noch Wasserwerfern zum Opfer gefallen bin, hier ein weiterer Post zum Thema Spielfeld.

Ich habe die vier Felder des roten Startgebietes gezeichnet und größtenteils koloriert, bis auf die Felder an sich:

img155

Um Himmels Willen, ist mein Scanner schlecht (oder schlecht konfiguriert).

Nun weiss ich aber nicht so recht, wie ich die „rot“ machen soll. Hilfe! Hilfe!

Weiterlesen

Die Königsmacher – Spielbrett (Teil 2)

Draußen versammelt sich gerade so langsam der Hogesa-Pöbel, um sich für die blutigen Ausschreitungen des letzten Jahres selbst zu feiern und erneut zu versuchen, unsere heilige Domstadt mit primitiver Gewalt und widerlichem Gedankengut zu vergiften. Bevor ich mich bei der Gegenveranstaltung einreihe, hoffentlich weit genug weg vom kaum besseren schwarzen Block (ich glaube, es ist reiner Zufall, ob ein gewaltbereiter Vollidiot links oder rechts wird), noch ein kurzer Post.

Heute gibt es nur eine kleine Skizze (6 von 37 Feldern):

DSC_0087

Weil das eine Bleistiftskizze ist, musste ich massiv am Kontrast rumspielen, damit man was erkennt.

Die Idee wäre, die Felder einzeln oder in Kleingrüppchen von 5-7 zu malen, und dann am PC zusammenzufummeln.

Dadurch kann ich einen wesentlich größeren Maßstab wählen (die Kantenlänge der Sechsecke beträgt gerade 6cm), ohne auf DinA1 ausweichen zu müssen. Das erlaubt natürlich wesentlich detailreichere, verspielte Felder. Und ich muss dabei eigentlich nur an den senkrechten und unteren Seiten aufpassen, nicht zu sehr die vorgezeichneten Linien zu sprengen (weil sich das sonst überlappen würde).

Weiterlesen