Angespielt – GoT Hand of the King

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Bildquelle: FFG auf BGG

Ich habe das Spiel mit dem ziemlich langen Titel A Game of Thrones – Hand of the King eigentlich nur wegen der Illustrationen gekauft. Die geistern seit geraumer Zeit im Netz herum, der einfache Comicstil ist nicht nur genau mein Geschmack, die Bilder basieren auch auf den Beschreibungen in den Büchern, statt die Serie wiederzukäuen. Jetzt habe ich sie endlich alle auf einem Haufen.

Das Spiel dahinter ist ein eher abstrakter Filler für 2-4, vermutlich eher 2-3 Personen. Es ist – wie zu erwarten – hundsgemein und bestrafend. Weiterlesen

Angespielt – Villen des Wahnsinns 2

 

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Bildquelle: Heidelberger Spieleverlag

Wir begeben uns wieder einmal auf Lovecrafts Spuren. Wie bei allen Eldritch/Arkham-Spielen aus dem Hause FFG treten wir einem namenlosen Grauen entgegen, wollen irgendwelche mysteriösen Kulte oder Dämonen aufhalten, und werden dabei natürlich wahnsinnig oder sterben.

Doch diesmal müssen wir uns auch den Tücken der modernen Technologie stellen, denn was hier vorliegt, kann man wirklich nur noch bedingt ein Brettspiel nennen.

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Angespielt – Willkommen im Dungeon

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Bildquelle: Heidelberger Spieleverlag

Willkommen im Dungeon fällt in die Kategorie Microgame. Das heißt, es wurde versucht, möglichst viel Spielspaß mit möglichst wenig Material und einer kurzen Dauer zu einem kleinen Preis in eine kleine Schachtel zu packen.

Spoiler: Mission erfolgreich.  😉 Weiterlesen

Angespielt – Spartacus

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Bildquelle: Heidelberger Spieleverlag

Gleich vorneweg: Ich halte die Serie, auf der das Spiel basiert, für ekelhaften Schmutz. Eine Mischung aus bluttriefendem Gewaltporno und möglichst viel Nacktheit, gekleidet in eine dämliche Rahmenhandlung mit fürchterlichen Schauspielern. Unterste Schublade.

Was für eine Serie gilt, muss aber nicht für ein Lizenzbrettspiel gelten. Kampfstern Galactica halte ich zum Beispiel auch eher für Käse, das Brettspiel dazu gilt aber gemeinhin als einer der besten Einträge der Kategorie „Koop mit Verräter“ aller Zeiten.

Und das Setting der Serie funktioniert als Grundlage für ein Brettspiel einfach wunderbar: Wir leiten eine dekadente römische Familie, intrigieren gegeneinander, streben nach Gold und Ruhm und lassen unsere Gladiatoren gegeneinander antreten. Das hört sich für mich großartig an. Sowas will ich gerne spielen. Weiterlesen

Angespielt – Aufbruch zum roten Planeten

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Bildquelle: Fantasy Flight Games

Dampfbetriebene Raketen aus dem neunzehnten Jahrhundert sind wohl wesentlich besser dafür geeignet, ferne Planeten zu bereisen, als der ganze neumodische Plunder. Hätte Matt Damon das nur früher gewusst, das hätte ihm eine Menge Ärger erspart.

In Mission: Red Planet – so der englische und meiner Meinung weniger sperrige, also bessere Titel – schicken wir unsere Meepleastronauten in automatisierten Raketen auf die Reise, um die verschiedenen Regionen des Mars und ihre sagenhaften Rohstoffe in Besitz zu nehmen.

Es dauert ungefähr eine Stunde und ist für zwei bis sechs Spieler geeignet.


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Angespielt – The Big Book of Madness

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Bildquelle: Iello Games

Zauberlehrlinge sind wir, nicht allzu talentierte und nicht allzu kluge. Gelangweilt von unseren mäßigen Studienerfolgen schleichen wir uns in die verbotene Bibliothek und öffnen natürlich direkt das verbotenste aller Bücher. Es kommt, wie es kommen muss, ein Haufen schlecht gelaunter Monster entfleucht, und wir müssen über uns hinauswachsen und das Schlamassel wieder aufräumen, bevor wir alle dem Wahnsinn anheim fallen.

The Big Book of Madness ist ein kooperatives Brettspiel mit Deckbuilding Elementen. Es ist momentan nur in Englisch erhältlich, wenn ich es richtig verstanden habe, soll sich das aber demnächst irgendwann ändern.

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